Dienstag, 24. Januar 2012

Erfahrungsbericht car2go


Leute! Ich habe ein neues Hobby und ich möchte meinen Blog dafür nutzen euch einen Erfahrungsbericht zukommen lassen, da mich schon sehr viele Leute, darunter auch Wildfremde auf der Straße, danach und darüber gefragt haben.

Bei dieser neuen Leidenschaft geht es um Mietwagen der Firma Car2go --> Hier gehts zur Firmenseite
Das Prinzip ist einfach - man sucht sich via Handy App oder Webseite ein freies Auto in der Nähe, steigt ein, fährt in Wien zum Ziel seiner Wünsche stellt es dort dann ab, und meldet sich wieder ab. Dort kann dann der nächste das Auto schnappen und wieder herum fahren. Und so weiter und so weiter.

Derzeit gibt es mehr als 300 Autos und die Firma stockt in den nächsten Monaten auf 500 auf. Somit sind in ganz Wien eigentlich immer genug freie Autos verstreut.
Gut - den Begriff "Auto" muss man in diesen Zusammenhang schon etwas breiter auslegen, da die Flotte ausschließlich nur aus Smarts mit Automatikgetriebe besteht und die Assoziation zu einer Nähmaschine mit Außenbordmotor näher als zu einem Auto liegt. Aber für kurze Strecken ists wurscht, und wenns nicht gerade Ikea Einkäufe sind, geht sich ein Wochenvorrat auch da aus. (An dieser Stelle will ich nicht meinen Wochenvorrat Ikea Einkäufe erklären müssen)

Servolenkung gibts auch nicht, beim Fahren egal, aber beim Einparken ist das ziemlich mühsam. Speziell beim Parken gilt, er ist nicht so kurz wie du denkst, und ich suche überraschend oft Parkplätze.
Abgerechnet wird nur nach Zeit, eine Minute fahren kostet 29 cent, will man das Auto nur kurz abstellen, gibt es einen eigenen Parkmodus, da kostet dann die Minute 9 cent, und das Auto kann kein anderer sich schnappen. Inkludiert in diesen Preis ist sowohl Sprit als auch 2 Stunden Parkgebühr, wenn das Auto auf einen gebucht ist. Ist am abgemeldet, kann die Pfaff Automatik beliebig lang in den Kurzparkbereichen stehen bleiben.

Was im ersten Moment recht günstig klingt, kann sich schon auf den Geldbeutel schlagen. Also unglaublicher Zeitoptimist unterschätze ich gerne die Dauer einer Fahrt, und bei einem Stau fließt das Geld schneller als Kreuzfahrtschiffe untergehen können. Auf der Habenseite kann man, wenn man nicht gerade auf der Autobahn in den Stau geraten ist, einen auf italienischen Kapitän machen. Man fährt das Auto einfach an den Straßenrand und macht sich aus dem Staub.

Noch zu erwähnen wäre das eingebaute Navi - dieses soll einen den schnellsten Weg von A nach B weisen, wobei dieses irgendwie ein unbewusstes Trauma gegen Autobahnen besitzt. (ich vermute das kommt aus der Kindheit wo der Smart noch ein Matchboxauto war). Ansonsten klappt es recht gut und es hat mich immer dort hingebracht wo ich auch sein wollte.

Zusammenfassend – sehr cooles System, welches mich wieder ein Stückchen mehr in den Ruin treibt. (Oh die Straßenbahn ist davon gefahren, wo ist das nächste Car2go)









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